Menschen, Unternehmen, Wirtschaft

Wenn die Scheidung naht…

… zwischen Unternehmer und Mitarbeiter, herrscht besonders in kleineren Unternehmen Alarmstimmung. Sich von langjährigen Mitarbeitern zu trennen, bedarf viel Voraussicht. Anderseits trifft es das Unternehmen oft unvorhergesehen. Also was tun wenn es passiert ist?

Aus eigener Erfahrung kann ich hier nur raten:

Sachlich, ruhig und geplant vorgehen,

erweist sich immer nutzbringend. Hier hat der weise Unternehmer vorgesorgt, indem er sich nicht vom einzelnen Mitarbeiter abhängig macht. Erfahrung und Kompetenz kann man zwar nicht einfach ersetzen, zudem spielt ja auch die Persönlichkeit eines Mitarbeiters eine Rolle. Man kann jedoch wichtige Schritte, Kontakte, Meilensteine oder einzelne Arbeitsvorgänge dokumentieren.

Gefasst sein,

sollte man auf Vorwürfe  und Emotionen – von beiden Seiten. Eine Kündigung kann verletzend sein, daher ist für Mitarbeiter eine verständliche Erklärung wichtig. Über die Gründe an sich sollte man nicht mehr diskutieren. Umgekehrt ist es für den Unternehmer aber wichtig die Gründe der Kündigung eines Mitarbeiters zu erfahren um mögliche Probleme oder Optimierungspotential zu erkennen. Wichtig auch: als Unternehmer steht man zu seinen Entscheidungen, egal ob positiv oder negativ.

Mein Rat für Unternehmer: Der „ewige“ Urlaub,

kofferpackenEr ist ein gutes Beispiel mit dem man sich auf diese Situationen vorbereiten kann. Denn jeder Mitarbeiter fehlt eines Tages im Unternehmen – wenn er Urlaub hat.  Hierfür werden auch Vorbereitungen getroffen. Kollegen teilen Sich seine Aufgaben auf und übernehmen Kunden, Arbeiten oder Tätigkeiten. Spinnt man dies weiter, findet man relativ einfach heraus, welche Lücke der Mitarbeiter hinterlässt und welche Möglichkeiten es gibt diese zunächst kurzfristig oder längerfristig wieder zu schließen. Je besser man sich vorbereitet, desto einfacher ist ein Abgang eines Mitarbeiters für das Unternehmen.

Mein Rat für Arbeitnehmer: Die „Scheidung“,

scheidungklingt hart, hilft aber Mitarbeiter die mit einer Kündigung rechnen oder einen Weggang planen. Wünscht man sich wirklich in Streit und Zank auseinander zu gehen? Oder versucht man seine alte Arbeitsstätte ordentlich zu verlassen bzw. zu übergeben? Denn nach der Kündigung ist auch vor der der Neuanstellung und so gut wie man gearbeitet hat, verlässt man auch seinen Arbeitgeber. Auch zu Bedenken: besonders innerhalb der Branchen kennen und sprechen Chefs miteinander.

Auf alle Fälle geht mit einer Kündigung immer ein Wandel, eine Veränderung einher – für beide Parteien. Und Veränderungen sollten ja stets Positiv sein. Also bloß nicht Köpfe hängen lassen sondern ran an die Arbeit!  🙂

 

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